1. Der ARCUS-Prozess
– Wie unsere Technologie
funktioniert

Die ARCUS-Technologie basiert auf einem Pyrolyseverfahren, bei dem Kunststoffabfälle unter Hitze und Ausschluss von Sauerstoff thermochemisch umgewandelt werden. Dabei entstehen ARCUS Liquid, Produktgas und ein kleiner Anteil nicht gefährlicher Feststoffe. Das ARCUS Liquid kann anschließend als zirkulärer Rohstoff wieder in der petrochemischen Industrie eingesetzt werden.

Technologie

ARCUS bietet eine Technologie, welche die Kunststoffkreislaufwirtschaft möglich macht, indem sie die Entsorgungswirtschaft mit der Petrochemie technologisch verbindet. Aus aktuell energetisch oder gar nicht genutzten Abfällen werden wertvolle Produkte für die petrochemische Produktion. Diese Produkte sind Basis für die Erstellung neuer Kunststoffe.

Wie funktioniert die ARCUS-Technologie?

Die ARCUS-Technologie basiert auf einem Pyrolyseverfahren, bei dem Kunststoffabfälle unter Hitze und Ausschluss von Sauerstoff thermochemisch umgewandelt werden. Dabei entstehen ARCUS Liquid, Produktgas und ein kleiner Anteil nicht gefährlicher Feststoffe. Das ARCUS Liquid kann anschließend als zirkulärer Rohstoff wieder in der petrochemischen Industrie eingesetzt werden.

Was unterscheidet den ARCUS-Prozess von anderen Pyrolyseverfahren?

Der ARCUS-Prozess ist auf die Verarbeitung komplexer und heterogener Kunststoffgemische ausgelegt und zeichnet sich durch eine hohe Flexibilität bei den Einsatzstoffen und eine robuste Prozessführung aus. Die Anlagen sind für einen kontinuierlichen Betrieb konzipiert und modular skalierbar. Gleichzeitig ist der Prozess auf eine hohe Pyrolyseölausbeute und eine konstante Produktqualität ausgerichtet

♻ Feedstock-Flexibilität
Komplexe Kunststoffgemische

↻ Kontinuierlicher Betrieb
Für industrielle Anwendung ausgelegt

▦ Modular skalierbar
Anpassbar an unterschiedliche Anforderungen

◉ Produktqualität
Konstante Qualität des ARCUS Liquid

Wie ergänzt der ARCUS-Prozess das mechanische Recycling?

Der ARCUS-Prozess ergänzt das mechanische Recycling dort, wo dieses an seine Grenzen stößt – insbesondere bei gemischten und schwer recycelbaren Kunststoffabfällen. Beide Verfahren sind komplementär und können gemeinsam dazu beitragen, mehr Kunststoffabfälle im Kreislauf zu halten.

Wie hoch ist die Ausbeute des ARCUS-Prozesses?

Die Ausbeute des ARCUS-Prozesses hängt wesentlich von der Zusammensetzung des jeweiligen Kunststoffabfalls ab. ARCUS-Erfahrungen und Forschungsergebnisse zeigen je nach Abfallstrom Kohlenstoffrückführungsraten von 50 bis 80 Prozent. Deshalb analysiert ARCUS Stoffströme individuell und bewertet neben der Ausbeute auch die Qualität und Nutzbarkeit der entstehenden Produkte.

50-80%
Kohlenstoffrückführung, abhängig vom jeweiligen Abfallstrom